Die Leibniz Universität Hannover bietet exzellente Arbeitsbedingungen in einem lebendigen wissenschaftlichen Umfeld, eingebettet in die hervorragenden Lebensbedingungen einer modernen Großstadt im Grünen.
Mit rund 90 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) weltweit zu den führenden universitären Forschungseinrichtungen in der Produktionstechnik. Forschung auf höchstem internationalen Niveau, ein attraktives nationales und internationales Netzwerk zur Förderung deiner Karriere, Gründungsunterstützung, Arbeit im Team und in einer offenen sowie interdisziplinären Atmosphäre erwarten dich! Projekte aus den Querschnittsthemen Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sowie Möglichkeiten zum Ausbauen von Führungserfahrung, Übernahme von Projektverantwortung und Aufgaben in der Lehre bieten ein spannendes Aufgabengebiet auf dem Weg zur Promotion. Einer der weltweit modernsten Maschinenparks, eine umfangreich ausgestattete Analytik und exzellente weitere Infrastruktur steht dir für deine Aufgaben zur Verfügung!
(EntgGr. 13 TV-L, 100 %)
In der Forschungsabteilung „Faserverbundtechnologien“ ist folgende Stelle in unserer Stader Außenstelle am CFK Nord ab sofort zu besetzen: Wissenschaftliche Mitarbeit (Promotionsstelle) zum Thema „Schwingungsoptimierte hybride Tiefbohrwerkzeuge aus CFK und additiv gefertigten Metallstrukturen“ (EntgGr. 13 TV-L, 100 %)
Die Stelle ist zunächst auf 36 Monate befristet. Eine Verlängerung bis zur Promotion ist vorgesehen.
Im Forschungsprojekt „dynoSpan“ entwickeln wir ein neuartiges Werkzeugkonzept für das Einlippenbohrverfahren (ELB), das durch den Einsatz hybrider Werkstoffsysteme die Prozessstabilität und Leistungsfähigkeit beim Tiefbohren deutlich steigern soll. Aufgrund ihres hohen Länge-zu-Durchmesser-Verhältnisses sind Tiefbohrwerkzeuge besonders anfällig für Torsions- und Biegeschwingungen, die zu Rattermarken, erhöhtem Werkzeugverschleiß sowie einer verminderten Bauteilqualität führen können.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines schwingungsoptimierten Tiefbohrwerkzeugs, das ohne zusätzliche mechanische oder hydraulische Dämpfungssysteme auskommt. Hierzu wird der konventionelle metallische Werkzeugschaft durch ein kohlenstofffaserverstärktes Kunststoffrohr (CFK) ersetzt, dessen Dämpfungs- und Steifigkeitseigenschaften gezielt über den Laminataufbau eingestellt werden. Ergänzt wird das Konzept durch den Forschungspartner ISF der TU Dortmund additiv gefertigte metallische Bohrköpfe mit integrierten Funktionsstrukturen sowie eine hybride Schnittstelle zwischen Metall und Faserverbund zur optimierten Kraftübertragung.
Im Rahmen der Promotionsstelle entwickelst du ein neuartiges hybrides Einlippenbohrwerkzeug, das erstmals einen CFK-Schaft mit innenliegenden Span- und Kühlschmierstoffkanälen mit einem additiv gefertigten metallischen Bohrkopf kombiniert. Aufbauend auf experimentell ermittelten Prozesskräften und Schwingungsmoden entwickelst du belastungsgerechte Laminataufbauten, die mechanische und dynamische Lasten zuverlässig übertragen, kritische Eigenfrequenzen in stabile Bereiche verschieben und gleichzeitig die Integration funktionaler Innenkanäle ermöglichen. Ergänzend untersuchst du mittels numerischer Simulationen und experimenteller Analysen das mechanische, dynamische und thermische Verhalten des hybriden Werkzeugsystems sowie der CFK-Metall-Schnittstellen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung eines intrinsischen Herstellungsprozesses, bei dem metallische Schnittstellen direkt während des duroplastischen AFP-Prozesses integriert werden. Darüber hinaus analysierst du das Ermüdungs- und Schädigungsverhalten der Werkzeuge im Tiefbohrprozess und leitest daraus Optimierungsstrategien für Laminataufbau, Schnittstellendesign und Fertigungsprozess zur Steigerung von Prozessstabilität und Werkzeugstandzeit ab.
Aufgaben:
Voraussetzung für die Einstellung ist ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in einem technisch oder naturwissenschaftlich ausgerichteten Studiengang (Uni/TH/FH).
Darüber hinaus erwarten wir folgende Qualifikationen:
Weiterhin sind erwünscht:
Die Leibniz Universität Hannover setzt sich für Chancengleichheit und Diversität ein. Ziel ist es, das Potenzial aller zu nutzen und Chancen zu eröffnen. Wir begrüßen daher Bewerbungen von allen Interessierten unabhängig von deren Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.
Wir streben eine gleichmäßige Verteilung der Beschäftigten und einen Abbau der Unterrepräsentanz im Sinne des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetz (NGG) an. Daher freuen wir uns, wenn sich auch Frauen auf die o. g. Stelle bewerben. Menschen mit einer Schwerbehinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.
Was bieten wir?
Wir setzen auf familienfreundliche und flexible Arbeitszeitmodelle. Teilzeit, Mobiles Arbeiten und Homeoffice sind nach Absprache möglich. Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit Angeboten der Kindernotfallbetreuung und Ferienbetreuung sowie Eltern-Kind-Büros und beraten individuell zu Familien- und Pflegeaufgaben.
Für weitere Auskünfte steht dir Herr Dr.-Ing. Carsten Schmidt (Tel.: +49 4141 77638-11; E-Mail: schmidtc@ifw.uni-hannover.de) gern zur Verfügung.
Wir haben dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung. Deine Unterlagen kannst du bis zum 12.06.2026 unter folgendem Link einreichen:
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen
Herr Prof. Dr.-Ing. B. Denkena
An der Universität 2, 30823 Garbsen
http://www.uni-hannover.de/jobs
Informationen nach Artikel 13 DSGVO zur Erhebung personenbezogener Daten finden Sie unter: https://www.uni-hannover.de/datenschutzhinweis-bewerbungen/
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